Fast jeder zweite fürchtet um seinen Job

Die Schweizer Wohnbevölkerung zeigt generell ein hohes allgemeines Zufriedenheitsniveau, das sich in der ersten Hälfte des Jahres 2020 nicht abschwächte. Die Covid-19-Krise wirkte sich in diesem Zeitraum kaum auf die Zufriedenheit der Schweizer Wohnbevölkerung in Bezug auf das jetzige Leben, die persönlichen Beziehungen und den selbst wahrgenommenen Gesundheitszustand aus. Der Anteil Personen, die sich ständig oder häufig als glücklich bezeichnen (Gefühl von Glück), ging zwar nach der Erlassung des partiellen Lockdowns am 16. März 2020 signifikant zurück, im Vergleich mit dem Vorjahr ist aber keine aussergewöhnliche Entwicklung zu erkennen. Die subjektive Einschätzung der finanziellen Situation des Haushaltes hat sich im ersten Halbjahr 2020 in der Gesamtbevölkerung kaum verändert.

Dies trifft jedoch nicht auf alle Bevölkerungsgruppen zu. Personen, deren Interview auf Französisch geführt wurde, kamen nach eigener Einschätzung während des partiellen Lockdowns deutlich häufiger finanziell leicht oder sehr leicht über die Runden als davor. Bei der Bevölkerung ab 65 Jahren war dies bereits vor dem partiellen Lockdown der Fall. Umgekehrt hat sich bei Personen mit italienischsprachigem Interview dieser Anteil nach dem 16. März markant verringert. Seit Beginn der Gesundheitskrise wurden aber auch Sorgen bezüglich der künftigen finanziellen Situation geäussert, insbesondere eine deutlich geringere Arbeitsplatzsicherheit: Der Anteil der Erwerbsbevölkerung, die das Risiko, ihren Arbeitsplatz zu verlieren, als sehr gering einschätzt, ist von 64,2% Anfang 2020 auf 53,5% während des partiellen Lockdowns gesunken. Vor allem Männer, ausländische Personen sowie Personen mit finanziellen Schwierigkeiten äussern eine geringere Arbeitsplatzsicherheit.

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